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Freitag, 21. August 2026

 Freitag, 21.08.2026

Hüttenzauber

Guten Morgen Tag 12 

Gezockt bis 3 Uhr - neues Spiel - Georg Ernie und Bert Locke und Die Doolomitengirls 
Der Rest Früh im Bett oder auf der Terrasse 

Schluss - aus - fertig 

Gute Nacht Tag 12


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 Donnerstag, 20.08.2026

Hüttenzauber

Guten Morgen Tag 11

Die AH von West hat Sitzfleisch und lauscht noch dem Tagebuch gegen 23:30 Uhr – danach kommen die Kinder mit den Schlafsäcken auf die Terrasse und die Männer, dienormalerweise auf allen Fußballplätzen der Südpfalz in den Farben des FC Barcelona Angst und Schrecken verbreiten, verlassen die Bühne der 300 Gramm Rumpsteaks – wir sind alle völlig im Eimer und liegen wenig später neben den Kindern und im Nebenraum verteilt in den Schlafsäcken –Wildschweine machen einige Kids ein bisschen nervös – aber ich kann sie beruhigen, denn mit dem Treppensteigen haben es diese Tiere nicht so – wir schlafen bis 4 Uhr – dann kommen die ersten Tropfen vom Himmel und Georg schlägt sanft Alarm – Umzug ins innere der Hütte – Bert wird wach und reist ab – vielleicht kann er im Gefangenentransport noch ein bisschen nickern – für ihn geht’s heute nach Mainz zumGericht – neuer Input – bin gespannt was du später erzählst  - Ich geh heute auch erst um 7 raus – Georg wenig später – die Kids dürfen pennen bis kurz vor Hüttenstart um 10 – duschen – im Vorraum Kindermikado in Schlafsäcken – schließlichfahre ich in die Schule – vorbei an Massimos Cousine und Jenny – die Dolomitenladies sind jetzt wieder am Platz der bisher schönsten Zeit ihres Lebens – am Parkplatz Thomas Nast Kinder und Lehererinnen – Georg beeile dich – die Kids schlafen ich entsorge Müll – außerdem müssen viele, viele Handtücher gewaschen werden – kurzes Gespräch mit Ralf (es gibt nur noch einen in der Schulleitung) über einen Schüler, der nicht richtig tickt – kurz nach Hause – frische Hose –Kissel in Godramstein – Garage in Frankweiler – Getränke laden – hoch zur Hütte – die Kleinen heizen übers Gelände –unsere Kids arbeiten – manche von alleine – manche auf Anweisung – heute wenig Namen – nur Ablauf – einige Hüttenessen gehen raus – nix wird neu gemacht – alles Übriggebliebene von gestern wird an den Mann gebracht – die Thomas Nast Kinder bekommen Waffeln – außerdem werdengroße und kleine Bratwürste gegrillt – viel freie Zeit für alle Kinder – zwischendurch wird gerecht und Unkraut gezupft –alle Bänke und Tische vom gestrigen Event werden abgebaut und an ihre Schlafstätte gebracht – Flip7 boomt – jetzt wäre Zeit fürs Ordnung machen, aber chillen macht halt mehr Bock – heute Abend werden sie fluchen – mir egal – wir haben so viel Equipment hochgekarrt, dass der Hüttenbus mindestens dreimal fahren müsste, bis alles an Ort und Stelle ist – alles von den Kindern – zwei Pizzaöfen – die Grillstellen mit Riesenpfannen – die Teigmaschine – alle Behälter mit den Resten – halt äfach zuviel – ich fahre mit Kaspar, BurgerKing und Blondie nach Ilbesheim und hole bei meinem Lieblingslandtechniker einen zusätzlichen Bus – das könnte reichen, dass eine Fahrt ins Tal ausreicht – zurück an der Hütte – Georg und Ernie wollen noch ein bisschen Mountainbiken – dürfen sie natürlich – ich bin ja da – zwei Stunden später sind sie wieder da – zu dieser Zeit sitzt der Vorstand der Ringelsberghütte schon auf der Terrasse und vorstandelt – von uns bekocht mit Bratwurst und Bratkartoffeln - die Kinder haben sich vorher Flammkuchen, Käsenudeln und ebenfalls Bratwurst gegessen – die Stimmung ist aber nach wie vor im Genussmodus – an Aufräumen denken nur wenige – es ist 21 Uhr – wird dunkel – die Kids sind im Küchenalarm – diese sieht schlimm aus – mal gespannt wie lange es dauert – eigentlich egal, denn alles was liegen bleibt muss morgen gemacht werden – apropos morgen – halb sieben wecken – Hütte auf Hochglanz bringen – der nächste Hüttendienst möchte unser Domizil antreffen wie wir am vorletzten Montag – das kriegen wir hin – sicher
Jetzt isses bald vorbei – zwei sehr anstrengende Wochen – sowohl für die, die entwickeln wollen als auch für die, die sich entwickeln sollen – es ist bei ganz vielen etwas passiert – in vielen unterschiedlichen Bereichen – bei einigen viel bei anderen wenig – bei einem nix – auch ich hab mal wieder gelernt – ja, auch ich lerne noch – gelernt, dass man als Lehrer, obwohl man alles reinhaut, 24/7, nicht alle erreicht – entweder, weil man nicht nicht die richtigen Knöpfe drückt oder weil das Kind (noch) nicht bereit ist sich in diesem Bereich zu entwickeln – das ist sau anstrengend – das macht böse – das ist mega frustrierend – aber am nächsten Morgen sucht man wieder neue Knöpfe – würden wir aufgeben, wären wir keine IGS Landau Pädagogen – wir geben nicht auf – wir machen weiter und in der nächsten Herausforderung holt sich vielleicht ein anderer Lehrer dieses eine Kind, das ich nicht entwickelt habe und macht einer Rakete aus ihm – denn die Zeit spielt für uns und wir hobeln ja täglich weiter - in der Schule – nicht mehr auf der Hütte, sondern im Klassensaal, der Turnhalle, dem Musiksaal, dem Kunstraum, am PC oder in der Abgeordnetenversammlung – so viele Orte an denen wir die Kinder beackern und hoffen, dass die Frucht aufgeht
Mir hat’s Bock gemacht – Georg hat’s Bock gemacht – Ernie und Bert hat’s Bock gemacht, sonst wären sie nicht zwei Wochen bei uns geblieben – vieeeeeeeeelen Dank ihr zwei – mit Wein nicht zu bezahlen –
Jetzt ist es an euch ein bisschen von dem, was hier oben passiert ist mit nach Hause und in die Schule zu nehmen und diesen Schulalltag für euch besser und angenehmer zu machen – wir sehen uns -täglich – manche nur im Schulhof – bin gespannt wie ihr mir begegnet
LETZTER SATZ – SMOTZKNECHELSCHE UND MASSIMOS COUSINE MACHEN DIE KÜCHE ALLEINE AUF HOCHGLANZ – I LOVE YOU LADIES

Gute Nacht Tag 11









Donnerstag, 20. August 2026

 Mittwoch, 19.08.2026

Hüttenzauber

Guten Morgen Tag 10


Meine längste Nacht – 12 Uhr auf der dünnen Matte – halb acht wecken – Niklas um 6 Uhr 5 weg – Kaspar um 8 weg –Georg um 8:30 weg – Marcus - alleine – mit gestern tollen Kindern – bis es ans Schlafen ging – wir haben sie um 11hochgeschickt – es kehrt aber keine Ruhe ein – ich setze mich ins Jungenzimmer und schreibe Tagebuch bis es ruhig wird – Locke nervt – aber das tut er ja immer – ich nehme ihn mit runter zu mir – ein paar andere probieren es auf der Terrasse zu schlafen - aber heit Nacht geht nix – Wasser von oben – Feuchtigkeit im Holz von unten – sie kommen rein und richten sich im Gästeraum ein – morgens sind sie weg – als ich mit Johanna in der Hand nach oben gehe liegen sie wie Mikadostäbe vor den Schlafräumen – aber natürlich nur bis zum ersten Ton aus der Box – Blondie springt aus dem Schlafsack und auch der Rest der Truppe findet heute einigermaßen schnell den Weg nach unten – wir haben ja was vor – Georg ist auf dem Weg 160 Rumpsteaks im CundC zu holen – diverse andere Dinge und 20 Kilo Zwiebeln – 15 hatten wir noch hier – die Kartoffelscheiben werden diesesJahr fertig zugeführt – zu wenig Personal zum Schälen und scheibieren – die Kinder haben ihre Aufgaben und alles geht seinen Weg – Frühstück im Stehen, Gehen oder Sitzen – wieder nicht gemeinsam – egal – sie knüpfen an gestern an –Küche bleibt kalt – Blondie, BurgerKing, Zehnagel und Mr Überall schälen und würfeln die ersten 15 Kilo Zwiebeln – ich richte in der Zeit die kalten Hüttenessen – Die Mädels richten die Theke und den Kaffee – Gläser müssen gespült werden – Dornröschen unser Profi managt das souverän – wird immer besser – auch deine Ausstrahlung – es wird mehr gelächelt –Stuart hilft wo er kann – die Höfliche ist der Croupier und schaut über die Hütte – sie könnte noch viel mehr –Familienmensch hat das Handtuch über die Schulter und bewegt sich souverän zwischen den Baustellen der Küche hin und her – er könnt noch ne Woche dranhängen denke ich -
Die Blumenhose hilft und verschwindet, hilft und verschwindet – sein Platz ist flexibel – er ist da wenn man ihn braucht – nimmt sich aber auch seine Pausen – Ichschwörschwächelt – es geht ihm nicht gut – Locke macht Locke – er verarscht jeden einzelnen und auch sich selbst – Phasen mit 39 Grad Fieber – Phasen mit bester Spüler der Hütte – alle genau 5 Minuten lang – dann eine Stunde Müll im Kopf –sMotzknechelsche jokert – sie hilft vor allem bei mir an der Pfanne – wir machen die Zwiebeln und das dauert – Beginn 10 Uhr – Ende 16 Uhr – Öl , Fond, Gemüsebrühe und Rotwein finden ihren Weg in die Pfanne und verdampfen schließlich in die Dunstabzugshaube – der Geschmack bleibt hoffentlich in der Zwiebel hängen – Georg kommt mit den Fleischquadern und lädt auch den Rest des Einkaufs mit den Kindern aus –Ichschwör, Locke und die Schneekette machen Unkraut vor der Hütte und rechen Laub zusammen - einzelne Gäste tauchen auf – wenige Gerichte gehen über die Theke – ab und zu gibt es einen Schub – Jakob Reeb und Paul Moor tauchen auf – ne Käsespätzelpfanne geht ihren Weg vom Kühlschrank durch die Pfanne in die Mägen der Kinder – auch einige Wanderer nutzen ihre Chance- David und Thomas, die an der Hütte herumelektrisieren und funkieren entscheiden sich zur Mittagspause für den Wurstsalat – während ich vor mich hin zwieble tüftelt der Ingenieur dieses Events an der Feinabstimmung – Georg stell die Temperaturen der Sous videGeräte ein und stellt, zusammen mit Ernie in einer echt langen Besprechung die Kinder auf den Abend ein -  jeder bekommt seine Position – alles wird geregelt – und wie immer halten sich später ¾ an alle Ansagen – der Rest -lebt – Blondie und Georg werden die Fleischteilchen rosa von der Plancha zupfen – BurgerKing und Ernie bräunen die Kartoffen, die Mr Überall ALLE vorher schon angebraten hat – die ersten Gäste kommen an und ich – in der Küche – bin so froh, dass das Wetter scheinbar halten wird und nicht,wie im letzten Jahr, die Veranstaltung zu einem Glücksspiel werden lässt – Georg und Ernie haben die ersten 4 Rinderlappen angebraten und mit den Kindern getestet – meeeega – da brennt nichts an – bei den Kartoffeln sowieso nicht – der Ansturm beginnt – die Mädels an der Theke agieren so, als hätten sie nie etwas anders gemacht -  es gibt an keiner Stelle auch nur die geringste Kritik – alle sind happy – ma douce, viele meiner Bekannten und Freunde sind da – aber – keine Zeit – wir sehen uns – kurzes Gespräch mit Ralf – schön – dann slidet es schon Richtung Ende – alle Kinder bekommen noch ihr Steak und die AH von West ihre Käseplatte – die Kids machen mit dem „ichbrauchkeinenSchlafMonsterBert“ und Ernie alle Plätze sauber – wir trinken einen feinen Tropfen – stoßen an – geiler Abend – feinstes Fleisch – tolle Gäste –
Und vor allem – meeeeeeeeeeeega Kinder – freundlich -fleißig – schnell -geilomat -IGS halt
Hab euch lieb
Gute Nacht Tag 10

 Dienstag, 18.08.2026

Hüttenzauber

Guten Morgen Tag 9

Frisch wars – die ganze Nacht – kein Tropfen Regen bis zu Aufstehen Punkt 6 – Georg macht sich früh vom Acker – muss Flammkuchen zum „Alles muss raus“-Preis holen –Wecken 7 Uhr – schleppend – aber ich will flott – also nochmal durchs Dach – schwierig – die Schwererziehbarenkommen nicht in die Gänge – es fehlt mir schon ein bisschen – das gemeinsame Frühstück – alle beginnen erst, wenn auch alle draußen sind – vorher wird aufgebaut – mal der - mal die – eine gemeinsame Zeit auf der Terrasse hatten wir nur an den ersten drei Tagen – und es ist wichtig den Tag gemeinsam einzuläuten – vielleicht morgen – heute erwarten wir einige Schulklassen und zuallererst BuF und ihre Fahrradcrew – also Teile davon – sie bekommen ein Frühstück kredenzt –übersichtlich aber mit außergewöhnlich gut ausgewählten Produkten – Georg wieder da – Marcus weg – Bert arbeiten –Ernie Orga und Käsespätzle – draußen – BurgerKing und Blondie bauen im Schuppen die Flammkuchenstation mit den Pizzaöfen auf – Jede Gruppe, die heute kommt hat ihre eigenen Essenswünsche – unsere Kinder erfüllen sie alle – die Küche selbst bleibt kalt – WuSa – Weißer Käse – Mussigkes –Hausmacher – von allem geht was raus im Laufe des Tages – vor Allem aber die Sonderessen – eineinhalb PfannenKäsespätzle – 15 Flammkuchen spülen wieder ein bisschen Geld in die Kasse – betreut von Mr Überall und Locke – die Höfliche im Hintergrund – sie sieht wo Hände gebraucht werden – Dornröschen hat die Gläserspülmaschine im Griff –für sie sind zwei Wochen zu kurz sie bräuchte noch ein paar Tage um die sozialen Ängste abzubauen und offensiver zu werden – besser isses schun - Aufbau Team Grill und Pizzöfen- Ichschwör und Schneekette – danach machen sie im Keller Ordnung bei den Flaschen – Tina beginnt mit dem Waffelteig – 13 gehen über den Tresen und begeistern Jung und Alt –von0auf100 und Zehnagel steigern sich heute und sind mal den ganzen Tag ein echter Teil der Gruppe – Stuart littletdurchs Gewusel und hilft mal da mal dort – vorrangig, wenn er von Erwachsenen ne Auftrag bekommt – noch e richtichesKläkind – Familienmensch ist ein aufmerksamer Beobachter und immer da wenn in der Küche an irgendeiner Stelle Hilfe notwendig ist – Bibi ist heute ein bisschen verloren – sie hilft mal da, mal dort aber ihr bester Tag isses nit – hast du dir verdient – die letzten Tage warst du top 3 – ich war mim Bus in Landau – Gasflaschen tauschen – Sprudelkisten tauschen –Georg bietet mir drei Stunden Pause an, weil mein Fuß seit gestern Abend an Volumen gewonnen hat – aber das is nicht meins – hoch zur Hütte – Bärbel und Frank am Fuße des Parkplatz vollgefrühstückt getroffen außerdem die Thomas-Nast Kinder und -Lehrer, die alle sehr glücklich wirken – oben geht alles seinen Gang – die Küche hat keinen Hochbetrieb – aber es gehen regelmäßig alle möglichen Speisen raus – „Trinkgeld“ – „Danke“ – ein schönes Ritual hat Einzug gehalten – Danke Uwecrew – das wechselhafte Wetter zwingt die Kinder zu einigen Umzügen mit Waffeleisen und Riesenpfanne – mal rein – mal raus – dann nur noch drin – die Gäste tröpfeln – sehr spät kommt dann die Bethesatruppe – wird versorgt – reist ab – fertig
Denkste
Christel und Gerd kommen – mit 4 mal 20 den Berg hoch – Respekt – Einmal Käsespätzle – einmal zweierlei Wurstsalat –en Schoppe Gsundes – s Stickel Eierlikörkuche un Widder ab ins Tal – abgelöst von ihr Jüngsten – 58 – so jung will ich nochmal sei – fertig
Denkste
Dornröschens Mama, ma douce mit Denise, Silke und ein Ankommenkind und später noch Kathrin und Andy sorgen dafür, dass die saubere Küche wieder zum Einsatz kommt – schön, dass ihr da wart – sie gehen – der Kiesbuckel kommt -und weiter geht die wilde Fahrt – die Kids bekommen vonGeorgErniBert gekaufte Yufkas zu essen und dann verteilt sich die Kinderschar in und um die Hütte – eineinhalb Stunden später sind sie weg – und Blondie wieder da – er war zur Physio unterwegs und isst seinen Yufka erst, als wir schon wieder alle beim Flip7 Spiel sitzen – die Küche ist sauber – das erste Viertel im Glas – und eine Maschine ist angekommen – sMotzknechelsche von vor zwei Jahren musste ihre Dolomitentour als freie Herausforderung mit ihrer Freundin abbrechen, weil diese sich am höchsten Punkt der Tour verletzt hat – heute ist sie um 16 Uhr in Landau angekommen – um 18 Uhr auf der Hütte – „Ich mach bei euch auf der Hütte weiter ist das ok“ – was für Kind – ein Joker für den morgigen Abend und sofort mittendrin – soziale Göttin
Spielen – Vierteln – Klönen – wir werden ein Haufen – schön
Morgen kommt die Königsetappe – Kartoffelscheiben, Zwiebelringe und feinstes Fleisch werden den Tag bestimmen – nebenher noch Hüttenalltag  - ich freu mich drauf
Ichschwör gewinnt Flip 7 – Georg repariert sein Rad – es ist 22:16 – Tagebuch – Bett oder Terrasse
Am Ende des Tagebuchs lobt Ichschwör Mr Überall über den grünen Klee – er hat das Jungenzimmer allein wieder in seinen Ankommzustand versetzt – die Jungs feiern ihn ab

Gute Nacht Tag 9

Dienstag, 18. August 2026

 Montag, 17.08.2026

Hüttenzauber

Guten Morgen Tag 8

Ich bin mal wieder um 5 Uhr wach – stehe auf – stolpere zum Morgenpipi – räume den Müll (12 Säcke) in den Bus und fahre um halb sieben in die Schule zum Container – kurz nach Hause – Frau und Tochter auf dem Weg zur Arbeit – warten bis der Kissel aufmacht – 14 Kisten Sprudelleergut zurück – 9 Kisten frisches Wasser in den Bus – zurück zu Hütte – Kinder schlafen – Georg arbeitet am Laptop – langsames Erwachen der Kinder – Georg muss nochmal weg – irgendwann Abreise ins Plopsaland – Landung – Georg holt dir Tickets – ich mach ne Ansage – 5 Stunden gehen los

Bei der G-Force ging es los
Schon die erste Fahrt ganz famos
Die meisten schrien nochmal wie geil
Andere dachten ich bleib lieber heil
Dann Sky Scream wie gemein
Wer steigt da doch freiwillig ein
Vorwärts rückwärts hoch hinaus
Manch ein sah danach e bissel blasser aus
Im Biene Maja Land ganz entspannt
Erholung für Marcus und Georg – allerhand
Ernie und Bert hoch und runter
Lachen im Gesicht froh und munter
Dann ab in die Fässer und rein ins Wasser
Danach war manches TShirt nasser
Das geht schon hieß es vorher noch
10 Minuten später tropft es immer noch
Pommes, Cola, Süßigkeiten
An jedem Stand zu allen Zeiten
Den ganzen Tag gelacht – geschrien
Das Kettenkarussell flog rundherum
Die Beine frei der Magen krumm
Und wer danach noch sicher stand
Zog weiter durch das Plopsaland
Am Ende kam der Freefall Tower dran
Das ist easy sagt einer an
Ganz oben wurd es plötzlich still
Weil jeder nur noch runter will
Ein Blick zum Wald ein kurzer Schrei
Und Zack – unten – schon vorbei
Und untern „war ja gar nicht schlimm“
Das Hirn sagt aber ich bin hin
Um fünf Uhr ist dann leider Schluss
Die Hütte ruft – das ist ein Muss
Am Abend gibt es lecker Pasta
Und jetzt ist Schluss aus basta


Gute Nacht Tag 8

Montag, 17. August 2026

 Sonntag, 16.08.2026

Hüttenzauber

Guten Morgen Tag 7


21.53 Uhr – ich beginne zu tippen -
Über den Berg – tagetechnisch – nach dem 7. kommen jetzt nur noch 5 – davon einer im Plopsaland – einer Hütte putzen und ab nach Hause – ein Donnerstag mit viel Besuch – unddann noch der Rumpsteakknallerabend – wir haben, Stand heute Abend  die 100er Marke geknackt und müssen wohl dieAnmeldungen schließen, weil das Wetter die Plätze einschränkt – mal sehen
Die Nacht – was soll ich schreiben – 12 Uhr Ruhe auf der gut besuchten Terrasse – 2 Uhr Regentropfen – aber nur 20 Sekunden – Georg und ich stehen schon und wollen wecken –entscheiden aber dass ein bisschen Wasser niemanden krankmacht bei dieser Wärme – 4 Uhr längerer Regen – Terrasse ade – zurück in die Hütte – jeder wo er will – die Schnarcher zu Ernie und Bert in den Nebenraum
Viertel vor acht trällert Johanna – Aufstehen funktioniert gut –kein gemeinsames Frühstück – jeder wie und wo er will – ich beginne mit Ernie in der Küche mit den Vorbereitungen für den Wandersonntag – Georg meint, ich solle entspannt bleiben– es kommen nicht so viele - es ist immer noch zu heiß – egal – ich will vorbereitet sein – Wurstsalat mal 2. – a la Schorschund a la Trudel – beide lecker – beide begehrt – ein mit einer ohne Käse – auch das restliche Hüttenessen ist relativ schnellan Ort und Stelle – Mr Überall macht Brezeln - die Mengen klein gehalten – Nachschub gerichtet – währenddessen müssen die Kinder, wie jeden Tag, kehren, Tische wischen –halt Ordnung machen – der Stammtisch taucht dieses Jahr zum ersten Mal auf und zwitschert Weißherbstschorle bei Weltpoltik – die Kinder räumen und planen um die alten Männer herum – Tina und WanngibtsEssen sind raus – beide krank - es bleiben 14 Kinder – zwei verschwinden mitten in der Richt- ne Aufbauphase – 2 Stunden weg – Zehnagel und von 0auf100, der heute, wie auch die letzten beiden Tage, eher20 ist – während die anderen Pizzaofen und Pfannen aufbauen und alle Stationen säubern sind sie mal kurz spazieren gegangen – um das zu verstehen müsste ich Dumbledore sein und Einblick in ihre Gehirnwindungen haben – hab ich nit - also Gespräche – ein bisschen zu laut – ein bisschen zu öffentlich – sorry, mein Fehler  - erreichen werde ich sie eh nicht wirklich – probiere das Gleiche ja schon seit 6 Tagen –mit überschaubarem Erfolg – aber - die andern performen –Georg, zusammen mit BurgerKing, Blondie und Ichschwörhaben den Schuppen hoffähig geputzt und dort ihre Pizzaöfen aufgebaut – Ernie und Bert bauen an der Plancha zweiRiesenpfannen auf – Locke, Schneekette, Stuart und die beiden Studis setzten alles ins Wasser, damit das Öl auch alle Stellen des Emailles erreicht - drei Verkaufsstellen – dreiKassen – alles ist bereit – das Essen manage ich alleine – bei viel Verkehr ist Mr Überall sofort zum Stelle – ebenso Familienmensch – ruhig und sauber – alle beide – an der Theke ist Bibi heute in Topform – sie sprüht vor Freundlichkeit und wird von der Höflichen und Dornröschen unterstützt – die zweite Säule an der Theke is Mr Überall –Stuart, der Familienmensch, die Blumenhosemachen und die Höfliche machen den Kistenaustausch – es läuft gut an – viele bekannte Gesichter schauen das Küchenfenster rein – Ernie und Bert bekommen ihre Gesichter auf T-Shirts geschenkt - alles geht seinen Weg – Kuchenspenden der Eltern fliegen ein – Die Plätze rund um die Hütte füllen sich – ich bekomme natürlich nix mit – alleine mit 5 Gerichten lässt wenig Zeit für Besuche bei den anderen – mit so wenigen Kindern an drei Verkaufsstellen zu arbeiten ist sehr anspruchsvoll – auch wenn wir jetzt schon 5 Tage üben konnten – heut war leider nix mit Ablösung – der Familienmensch an der Spüle und im Keller – die Höfliche dort wo sie gebraucht wurde – Dornröschen beim Gläser spülen – später auch der Zehnagel an den schmutzigen Rückläufern – sporadisch auch von0aufheute20 helfen in der Küche – alle Kassen klingeln – die Gäste sind zufrieden und die neue Trinkgeldkonversation zwischen Theke und Küche kommt bei den Gästen gut an – ich wills nicht zu lange schreiben – es war auch, wie von Georg erwartet, überschaubarer Besuch – und unsere drei Anlaufstellen haben alles entschleunigt  - jetzt gehen se hääma - aber es kommt noch was Schönes – ich sitze um 17 Uhr bei meinem für mich unerreichbaren LandauWestTrainerVorgänger AbisZ auf der Terrasse und höre wie im Innern der Hütte Bert die Truppe zum Putzen und Aufräumen anfeuert – Ernie agiert im Freien ebenso – Mario radelt gen West – ich hab ne Idee – lasst uns zum Kiesbuckel laufen und und die Hütten vereinen – die Großen findens geil – die Kleinen motzen nicht – also ab geht’s – 35 Minuten Fußmarsch , zusammen mit Mama und Papa Ehrhardt, die bei uns noch einkehren wollen – jetzt laufen sie halt wieder zu Herr Tochter zurück -  die Erstvereinigung dauert zwei Stunden und um 21 Uhr sind wir wieder zurück – im Gepäck ein neues Spiel – Flip7 –unterwegs hat Georg, der mit dem Fahrrad unterwegs war, den meisten der Wanderskinder ein bisschen Kackflecken in dieHose geschrien – er radelt vor – die Kids laufen im Dunkeln –er schreit aus dem Wald heraus und die Kids, vor AllemLocke, erschrecken sich zu Tode – dann wieder alle zu Hause – Turboduschen – Treffpunkt Terrasse – Besprechung –Tagebuch – 23:40 Uhr
Wenn es nach mir gegangen wäre, wären Zehnagel und von0auf100 morgen in der Schule geparkt worden und hätten des Plopsaland verpasst – die Gruppe jedoch hat sich dagegen ausgesprochen – der eine macht mehr, der andere weniger – aber wir sind ein Gruppe und fahren alle – das ist ihre Argumentation - überstimmt – demokratische Schule
Heute gibt es keine Könige, Prinzessinnen oder Beste des Tages – Gewinner ist die Gruppe, die den Sonntag gemeinsam gewuppt hat – Applaus


Frage des Tages von Blondie: „Saach emol Schneekett, wenn du do so langsam rumlaafschd - schlofschd du do zwischendurch ach mol ei?“ – „Depp“

Gute Nacht Tag 7

 Samstag, 15.08.2026

Hüttenzauber

Guten Morgen Tag 6


Pizzateig bis 2 Uhr – Gemischtes Schlafen mit den Rucksackkindern – auf der Terrasse – an der Rutsche – unterm Dach – der Abend auf der Terrasse – ein Traum – riesige Werwolfrunde – viel kleine Grüppchen – die Erwachsenen mit einem guten Glas Wein am Tisch mit einigen Kindern mit besonderen Fähigkeiten – so warm – heute nur die Unnerbichsan und der Schlafsack offen – schön – ruhige, aber natürlich kurze Nacht – heute morgen ist Philipp der erste mit Aufgaben der besonderen Art – bei seiner Barfussläuferin hat dasAbendessen leider über den Mund den Körper verlassen – Gespräche, dass es nicht so weiter gehen kann folgen – scheint nicht das erste Mal gewesen zu sein - nicht nur wir haben unsere Kinder mit Mehrarbeit in der Gruppe – auch Patschesund Philer haben zwei,  drei Überraschungspakete am Start – heute kommt ja schon was Besonderes – alle Hüttendienstehrenamtler, die über das Jahr die Sonntage wuppen werden vom Verein zum Helferessen eingeladen – wir haben die Ehre sie zu bewirten – zweierlei Heringssalat a la Barbara – 150 Rinderfrikadellen a la Zall – Wurstasalat a la Schorsch – Hausmacher – Renates Liptauer – angemachter Limburger – Tomate Mozarella als von0auf100 – Geischtergrüner Salat - ne kleine Käseplatte – Obatzder – Grillgemüsenach Studentenart – Bratwürste aus der Riesnpfanne – Hausmacher aus dem Keller – Karottensalat – Cole slaw – Bohnensalat – Scheurich Brot – und natürlich das HauptThema „Kartoffeln“ - gefüllter Kranz aus dem gleichen Ofen wie das Brot – die Gäste sind sehr geduldig – müssen aber auch nicht lange warten – unsere Kinder machen das wirklich gut und der vorgestern noch saure Marcus kann in der Küche in Ruhe die leeren Schüsseln am Buffet wieder füllen – an der Theke hat Bibi die Hosen an – Mr Überall und Stuart unterstützen – ebenso Tina, die heute ein bisschen angeschlagen ist – Unsere Helden der Nacht sind beim Aufbau und Vorbereiten noch voll am Start, holen sich aber im Laufe des Tages ihre verdienten Ruhephasen ab – Familienmensch versaut sich relativ früh den Tag, weil er sich in den Finger schneidet und dadurch sein ureigenes Revier an der Spüle verliert – bepflastert meistert er andere Aufgaben zur Zufriedenheit von Bert, der sich Notizen zu den Kindern macht – WanngibtsEssen gesellt sich, nachdem er seinen besten Vormittag abliefert, schnell zu seiner Familie – sie sind zu Besuch – leider verlässt er diesen Platz aber nicht mehr und verweilt zwei Stunden – am Ende bekommt er unaufhörliches Nasenbluten und Kreislaufprobleme (zu lange in der Sonne?) – er reist mit seiner Familie ab und kommt hoffentlich morgen wieder fit zurück –
Schneekette hat heute seinen besten Job der Woche gemacht – zwei Stunden stabil am Kartoffelschäler im Einsatz für die Hüttendienstler – danach sogar mit Fragen – was kann ich tun? – wo kommt das hin ?:) – weiter so – auch Stuart, von 0auf100, Zehnagel, Ichschwör haben den Kartoffelschälführerschein bestanden und sind gut auf den kommenden Mittwoch vorbereitet, wenn die Rumpsteakfansdie Hütte erobern – neben den Kartoffeln gab es ja bekanntlich auch Gemüse – die ganzen Karotten (auch für den Salat), Zucchini, Zwiebeln und und wurden von der Höflichen, Mr Überall, Bibi und Tina und von0auf100 für Pfannengerichtevorbereitet – heute morgen übernervös bin ich inzwischen tiefenentspannt und stolz auf die Kinder – sie nehmen sich zwar immer noch gezielt raus – aber heute wirklich nie zu unangemessenen Zeiten – das ist schonmal gut –  Ichschwörist nach den Vorbereitungen erstmal weg – kommt aber später wieder – und wie – mit Beilage
Die Rückmeldung unserer Kollegen fällt ausnahmslos positiv aus – auch Eva, die sehr anspruchsvoll ist, weil sie ihre Hüttendienstler gut versorgt wissen will, ist echt zufrieden –sowohl Menge wie auch Qualität top – Ab 15 Uhr 30 ist die Sause dann auch schon ziemlich durch – Aufräumen ist noch nicht – einige essen den 4. Gang – die Getränke gehen gut – in der Küche kann man schon langsam beginnen einzelne Bereiche zu cleanen – aber das ist schwer – die Kids sin im Pausenmodus
17 Uhr – fast alle weg – jetzt ist die schwierigste Aufgabe dieKinder wieder zu restarten – einmal im Ruhemodus issesschwer – aber irgendwann ist alles weggeräumt – sauber noch lange nicht – Ichschwör kommt mit 6 Riesenpizzen zurück –chauffiert von Ernie und Bert (am Steuer) – Philipp kommt zurück – er hat auf seine Powerwalking Einheit verzichtet und für Jasmin die Einkäufe fürs Wochenende übernommen –Hätte er das nicht gemacht wäre unser Helferessen ausgefallen – Danke Philipp – Jasmin hat, im Gegensatz zu uns nicht den Luxus von Doppelbesetzung und Doppelstudisstundenweise/tageweise -  sie wuppt den Kiesbuckel alleine – beim ersten Mal HF – davor ziehe ich 1000 Hüte – naja – auf alle Fälle kommt Philipp - vorgestern haben wir bekanntlich Wein mit dem großen A auf dem Etikett geschenkt bekommen – Georg schenkt zwei Gläser Ilbesheimer Ackermann Rieslingein – leider kam parallel zu Philipp auch etwas aus Tina – die Bolo von gestern – über zwei Matratzen – an die Wand – auf den Boden – ich kann’s kaum beschreiben – und ihr wolltsauch nicht wissen – und schon gar nicht riechen - auf alle Fälle schnappe ich mir zwei Eimer und diverse Lappen und wische alles, was Tina viel zu schnell durch den Kopf ging,auf – 45 Minuten – nit schä awwer notwendig – Georg verspricht mir dafür ein Großes Gewächs – auf der Terrasse wird derweil das Derby des Abends ins Visier genommen –Leinwand – Beamer – diverse Boxen und Kabel – es dauert nur 75 Minuten und schwupps sehen wir ein Bild mit Ton – 2 Minuten lang – dann einen Kreis der sich dreht – dann Werbung – dann… - bin gespannt –
In der Küche laufen die Vorbereitungen für morgen – der Teig hatte 24 Stunden Zeit zu verschwinden und er ist noch da, obwohl er gegangen ist – die üblichen Verdächtigen BurgerKing und Blondie beginnen die Teiglinge für die morgigen Teigteller zu rollen – Georg assistiert aktiv und beschimpft zwischendurch einen unserer Dauerschwörer, der in drei Minuten gefühlt 20 Mal wallah durch Gegend müllt –Ichschwör wars – Ole rot-weiss läuft ein – das Bild steht nicht – alles weitere Morgen – ich fahr jetzt mal nach Hause und wasche Kotze aus den Laken und Bezügen - dachte ich – Tina muss heim und aufm Weg bekomme ich nen Platten Ausgang Siebeldingen – kein Ersatzreifen 22 Uhr – Niklas muss uns holen – Tina heimfahren – Tina abliefern – Handtücher waschen wir jetzt bei ihm – danke – zurück 23 Uhr – verkotzteund wieder Meister Propper gemachte Matratzen nach Trocknung im Freien wieder zurück an ihr angestammten Plätze – 23.12 Uhr – ein Glas Riesling – Tagebuch – Isomatte– Sternenhimmel nicht mehr so geil wie die letzten Tage
Morgen zweiter Großkampftag – ohne WanngibtsEssen und ohne Tina – mo gugge ob Ichschwör und Zehnagel zeigen, dass sie es können – so wie der Mann des Tages heute
Locke hat gearbeitet wie ein Goldsucher, der eine Ader gefunden hat und, bevor es alle anderen auch wissen, alles wegholen will – das war wirklich eine Wahnsinnsleistung mein Guter – Applaus
P.S.: Ob es morgen Pizza gibt ist nun ungewiss – unsere Öfen stehen noch in Landau

Gute Nacht Tag 6

Samstag, 15. August 2026

 Freitag, 14.08.2026

Hüttenzauber

Guten Morgen Tag 5
Georg, Blondie und BurgerKing haben bis halb zwei Dampfnudelteig und Kuchenteig vorbereitet – Wahnsinn, was sich in Zwei Tagen so alles tut in so einer Konstellation – ich musste mich um 1 ablegen – war todmüde und habe Georg schon nicht mehr auf die Terrasse kommen hören – um 6 saß er schon wieder im Bus nach Landau zum Happy Birthday Singen für seinen Vor dreiTagenindieSchulelKommer - und los geht die wilde Freitagsfahrt – die Wanderkinder von Patsches und Philer nächtigen in Albersweiler und würden gerne mit Brötchen und anderen Diensten versorgt werden – schwierig – wir haben viel vor die kommenden 2 Tage – Georg muss auf jeden Fall heute sowohl uns wie auch die Kiesbuckler mit Kugeln für die Dampfnudeln versorgen, die am ganz ganz ganz frühen Freitagmorgen, so kurz nach 12, gerollt worden sind – rollen auf allen Hütten – Das Wetter ist für unser Projekt leider kontraproduktiv – Es kommen einfach keine Menschen auf die Hütte – unser Morgenprogramm läuft so vor sich hin – alle Stationen sind besetzt – alle Essen sind gerichtet – aber keiner kommt zum Essen – und das gefühlt den ganzen Tag – schlecht für den Meerrettich - natürlich finden einzelne Wanderer den Weg in unsere Oase – und sie bekommen auch das komplette Hüttenessenprogramm angeboten – und zwar lecker - und sie zeigen sich auch alle begeistert von unserem Projekt – aber all das erfüllt uns nicht mit Freude – eigentlich wollten sich heute alle zeigen – von der gestrigen Kritik des Stammesältesten scheint einiges in den auf Urlaub eingestellten Gehirnwindungen angekommen sein – keiner bewegt sich im Off – Stuart, Schneekette, von 0auf100 WanngibtsEssen und die Blumenhose richten den Schuppen für den Dampfnudelblues – Bibi macht Waffeln – Die anderen Mädels checken die Theke – Zehnagel, Locke und die Bratkartoffel, die mit mir die Küche gerichtet haben langweilen sich – Ernie ist mit dem Bus für uns und den Kiesbuckel einkaufen – Eltern kommen und die Bratkartoffel bekommt nen neuen Namen – Familienmensch – er freut sich soooooooo seine Eltern zu sehen – schön – Zehnagels Eltern tauchen auch wieder auf und spenden Desinfektionsspray – und Ichschwörs Eltern genießen sehr ihre freie Zeit auf der Hütte – der Papa würden gerne ein Rumpsteak am kommenden Mittwoch genießen – aber Arbeit geht vor Vergnügen - leider muss ich ihnen reinen Wein über ihren kleinen Prinzen einschenken – trotzdem kippt die Stimmung nicht – wir kennen uns – sie kennen meine direkte Art  - sie wissen wen sie wie erzogen haben und sind nicht geschockt, dass ihr Kind ein VorderArbeitwegSprinter ist – nit gut – weil in de Schul hääst des – zu wenig investiert es geht nicht weiter – schade – Berufschule oder Ausbildung – Handwerk hat übrigens goldenen Boden – nach wie vor
Dann wird es vor allem für Georg und mich emotional, weil gefühlt die ganze Familie auf der Hütte aufschlägt – Fiete, der Jüngste, zwischen 9 und 10 Monaten alt – Renate, die Älteste, zwischen 1113 und 1114 Monaten – viel Spaß Fiete mit der Zeit, die noch vor dir liegt – dazu kommt die weiter angereiste Familie von Lisa - und natürlich Freunde der beiden – Endlich mal was los auf der Hütte – je t´aime ma douce
Die Dampfnudeln der Kinder kommen sehr, sehr gut an – das habt ihr richtig toll gemacht Jungs – genauso wie Bibi, unsere Waffelqueen – die anderen Mädels managen ganz diszipiniert und manchmal aus der Ferne die Theke
Ich beginne mit dem Schnipseln von Zwiebeln und Suppengemüse den Ansatz für unsere Bolognese – Bert steigt ein – Ernie ist Auflegen in Nussdorf –
die DurchdenWaldmitdemRucksackundüberallwoesgehtSchläfer sind bei uns angekommen – ich hab sooooooo viel Respekt vor RPatsches und Philipp und allen Kindern, die bei diesen Temperaturen so weit über Stock und Stein in der Sonne und im Schatten mit ca 17 kg Gepäck 8 Stunden oder mehr einen Fuß vor den anderen setzen – das erinnert mich an meine Touren nach Köln – ein Weg – ein Ziel – als Gruppe – das langsamste Glied der Kette gibt den Takt an – Gänsehaut – Longboard war meeeeeeeega – gestern war Basti da – erste Longboardtour – jetzt ist er Juniorkoch des Jahres und kocht Sterne vom Himmel
Die Hütte hat sich heute ein bisschen auf den Weg gemacht – vielleicht wachsen wir ja doch zusammen - morgen gilts – 100 Erwachsene 25 Kinder – viele verschiedene Leckereien – übermorgen gilts – Sunndach halt
Ich bin bereit – ihr auch?????
Blondie, der Guterzogene und Locke sind nach Feierabend mal kurz zum Orensfels gelaufen und haben diesen unglaublichen Blick genossen – das könntet ihr alle haben – Zeit genug ist jeden Tag – nur morgen nicht – und übermorgen auch nicht –
Heute hab ich euch alle lieb
Und jetzt 23:02 UHR – ab in die Küche und Pizzateig machen – Georg – Respekt – Blondie – Respekt – BurgerKing – Respekt – Familienmensch und Blumenhose haben euch die Küche gereinigt
Die Rucksackwanderer bleiben über Nacht – Willkommen und…

… Gute Nacht Tag 5

Freitag, 14. August 2026

 Donnerstag, 13.08.2026

Hüttenzauber

Guten Morgen Tag 4

Im Nachhinein ein gelungener erster Eventabend – trotzdem Bauchweh vor dem, was bevorsteht – es sind dieses Jahr halt einfach mal 10 Kinder weniger und die Hälfte von 26 ist halt was andres wie die Hälfte von 16 – und mit 8 gut funktionierenden Kindern so ein Helferessen oder nen Hüttensonntag oder 100 Rumpsteaks zu wuppen ist echt schwierig – deshalb bin ich sehr froh, dass mit Blondie und BurgerKing gestern zwei Maschinen geboren sind – reicht aber nicht
Heute taucht nach dem späten Wecken um 8 überraschend die KARS mit 2 Klassen auf – sie wollen aber nix essen – demnach bleibt die Stimmung entspannt – Georg und Ernie sind zu Bäcker geradelt und Bert untersucht den lieben, langen Tag wieder mal Synapsen – es gibt kein gemeinsames Frühstück - schade – jeder macht so sein Ding – zumal die Brötchen heute eh später kommen – nach einer erneut windigen Nacht mit der Höflichen als Erstaufsteherin läuft die Hütte auch heute sehr schleppend an – kein Frühschoppen – keine Frühsportler - ich schnappe mir den Bus und fahre nach Hause – keiner da -alle sin schaffe – so kehrt sichs – ich muss schnell ne Maschine T-Shirts und Abdriggelsdihcher waschen – intensiv 60 Grad – ne Stunde Zeit, um Backutensilien und 25 kg Mehl für die Dampfnudeln zu besorgen – auf dm Rückweg finden an der Garage in Frankweiler noch 100 Fläschknepp und allerlei Wurstsalat, Servelat und Dosenwurst den Weg in die Transportkisten – der Berg ruft – die KARS Kinder sind versorgt und verteilen sich überall – unsere machen ihre Jobs in der Küche – in meiner Abwesenheit haben von 0auf100 und Zehnagel das komplette obere Stockwerk gefegt und das Bad gereinigt - Blondie und BurgerKing haben ne Pfanne Käsespätzle gemacht un dieses Mal auch verkauft – unsere Kinder bekommen natürlich auch was ab – die Studis unterwegs – die Küche von Georg bestens präpariert – Bibi,Tina und die Höfliche backen und testen unterschiedliche Kuchen – voll bei der Sache – Dornröschen schläft – unsere Straßengang zieht ums Haus – Georg bikedüber die Mountains zum Kiesbuckel und bespricht mit Jasmin unsere Dampfnudelbackaktion, deren Teig heute Abend/Nacht in unserer Küche heute am Ende gut gehen soll – der Nachmittag bietet vielen Kindern zunächst mal Zeit für sich – davon haben sie einfach zu viel – die Phasen, in denen viel los ist machen hundert mal mehr Bock – Georg ist ein bisschen neidisch auf die gute Stimmung bei den Kindern auf dem Kiesbuckel – die will bei uns nicht richtig aufkommen, weil wir nicht zusammenwachsen – niemand in der Hütte ist böse,unverschämt oder feindselig aber ganz viele ohne wirkliche Absicht mal neue Freundschaften zu schließen oder wenigstens neue Leute kennenzulernen – spezielle Charakter sind nicht automatisch keine Freunde – sie wollen erobert werden und offenbaren dann ganz besondere Talente – es muss nicht immer WanngibtsEssen mit der Schneekette zusammensein – auch andere in der Gruppe können mit euch zusammen arbeiten und leben – das gilt für alle anderen auch – Zehnagel ist so einer -er kann mit Allen – aber auch mal mit niemand – speziell halt - Stuart wechselt häufig und schnell seine Positionen im und ums Haus – vielleicht um nicht drei Stunden am Stück spülen zu müssen und unter Beobachtung zu stehen – WanngibtsEssen spielt bei allem, was er tun sollden Trottel, der angeblich nix kann, vor allem Angst hat und nicht alleine in den Keller geht um Sprudel zu holen – das glaubst du doch selbst nicht – Ichschwör drückt sich einfach vor Allem, was er tun soll – nur wenn ich daneben stehe macht er seinen Job ansonsten rennt er vor der Arbeit weg und verletzt sich bei der Flucht auch noch – Zehnagel, dessenEltern heute da waren könnte vieles aber sein Hirn lässt es nur sporadisch zu – Locke hat heute gute Ansätze gezeigt und sowohl an der Spüle wie auch an der Theke viele Pluspunkte bei mir gesammelt – auch Schneekette beginnt zu arbeiten und hat auf nerSkala von 0 bis 10 die 3 erreicht - von0auf100 pendelt sich im oberen Drittel ein – die Bratkartoffel ist ein höfliches Kind, dass sehr bemüht und ernsthaft arbeitet aber ohne Selbstbewusstsein – du könntest viel mehr – trau dich –die Blumenhose geht genau in die gleiche Richtung – du musst aktiver werden, mehr fragen, mehr Aufgaben angehen – dann wird’s was – Dornröschen fühlt sich nur in der Mädelsrunde wirklich wohl und kann sich nicht so richtig durchringen mal selbst etwas in die Hand zu nehmen – das ist schade, denn ich glaube du hättest an vielen Stellen in der Küche viel Spaß – alle gerade angesprochenen sind bildlich die ersten beim Essen und die letzten beim Spülen – so geht’s halt nicht – da frag ich mich, was Mama und Papa zu Hause mit euch machen, außer euch von von vorne und hinten zu bedienen und euch alles abzunehmen – so geht’s nicht weiter das ist sicher
Der Rest – BurgerKing, Blondie, Bibi und Tina, Die Höfliche und der Guterzogene wuppen im Moment den Laden – das reicht aber nie im Leben für die Wochenendtage – wir werden vor die Wand laufen, wenn es so bleibt – ich schwör
Georg kommt zurück – der Dampfnudelblues kann starten – BurgerKing und Blondie bluesen mit – Der Guterzogene und Ernie und Bert spielen Kniffel und ich tastature vor mich hin – eher nachdenklich als euphorisch – eigentlich war der Donnerstag immer der Tag an dem der Flow begann – dieses Jahr noch nicht – positiv bleiben alter Mann
Fakt ist – wenn es so bleibt fahren wir am Montag nicht ins Plopsaland – vallah
Alle Mädchen haben heute im Weingut von Lillys Mama gearbeitet – 50 Euro für die Kasse verdient – Applaus
Gute Nacht Tag 4

Donnerstag, 13. August 2026

 Mittwoch, 12.08.2026

Hüttenzauber

Guten Morgen Tag 3
Gestern Abend waren mal alle unten – eine Stunde Gangster-Werwolf im Vorraum – unglaublich wie laut ein solches Spiel werden kann, wenn es von losgelassenen Narren gespielt wird – lustig wars trotzdem und Ichschwör ging immer in der ersten Runde raus – haha - deshalb wars auch so laut – die Bettruhe hat sich irgendwie von selbst eingestellt – auf der Terrasse hatder Wind kräftig zugelegt – die ganze Nacht – immer ein bisschen Angst dass was wegfliegt – geflogen ist aber nur ein Fenster – auf – und dahinter stand ein Schoppenglas – der Aufprall hat die Terrasse geweckt – 2:38 Uhr
5:50 Schluss – Weck hole – Erschder – so frie, dasses Brotnoch nit gschnidde werd, weils die Nochbre stert – zurück aufder Hütte – aussteigen ausm Bus – ein Fast-Guten-Morgen-mit Bert – die Nacht war kurz – er fährt jeden Morgen zwischen 6 und halb 7 nach Klingenmünster zum Arbeiten in die Klinik –den ganzen Tag Gespräche mit Menschen, die man nur schwer versteht – um 17 Uhr wieder zu uns und arbeiten mit Kindern, die ich oft nur schwer verstehe J - Respekt - Heute niemand wach – auch der Guterzogene schläft – die erste ist heute die Höfliche um kurz nach sieben – ne Viertelstunde später weckt Johanna von Koczian (JvK) die Truppe – die Terrasse erwacht – das Dachgeschoss braucht länger – Frühstück funktioniertganz gut – danach Erzählkreis – Ernie noch da - Georgbeschreibt den zu erwartenden Tagesverlauf – die Kids hören ganz gut zu – wir erwarten einige Mittwochswaldgänger und Käsespätzleliebhaber – und abends dann die Burgerparty –zum ersten Mal – keiner weiß wies wird – Georg fährt einkaufen – Ernie radelt arbeiten – noch so einer, der seineknapp bemessene Freizeit neben Studium und Geld verdienenanders verbringen könnte als bei uns – aber er hat Bock –erzählt nach seiner Wiederkehr von den Grundschülern, die alle hochmotiviert sind – und dann kommt er zu uns – da ist in Sachen Motivation schon bei vielen Endstation – das bestätigen auch die Kinder bei der abendlichen (also jetz grad) Besprechung – von 16 heben 8 die Hand, als ich frage, wer keinen Bock mehr auf Schule hat – aber ne Idee was werden soll hat keiner – guten Morgen Deutschland
Ich bleibe mit den Kindern da – enner muss jo – in der Küche wird alles gerichtet und es beginnt ein sooooooo langweiliger Vormittag – von wegen die Wartezimmer gehen in den Wald – bei uns is nix los – draußen bereiten wir eine Riesenpfanne Käsespätzle zu – steht ja aufm Flyer - zuvor haben Dornröschen, von0auf100, Bibi und Tina, die Höfliche, Blondie und viele mehr 25 Kilo Kartoffeln und eine Menge Käse kleingeschafft - Schneekette 2 und Blondie assistierenmir später bei der Zubereitung – beim nächsten Mal sollen sie es alleine machen – es gehen leider nur 5 Portionen raus – aber alles Schlechte hat bekanntlich auch was Gutes – die Kinder haben ein Mittagessen und Paula und Mariella haben auch nen Teller abbekommen – Kraftfutter fürs Abijahr –Theke und Küche sind heute wirklich schrecklich langweilige Jobs – es läuft alles auf Chillphasen mit Augenkontakt zurTheke raus – falls doch mal jemand kommen sollte –irgendwann kommt Georg – Hurra – jetzt ist Arbeitangekommen und nach dem Ausladen des Busses beginnen die Vorbereitungen für die Abendpremiere der Hüttenburger –Plancha anheizen - Zutaten für den Zwischenraum der Bunsschneiden und zupfen – Rindfleischbällchen rollen und wiegen 150 g und 100 g Kugeln wandern ins kühle Innere des brummenden Silberquaders – kein Behälter bleib leer – keinMillimeter Platz in jeglichen Kühlapparaten – die ersten Gäste erreichen ihr Ziel und alle werden aufgeregter – ich selbst bekomme gar nix mit – mein Leben besteht aus Gasherd, zwei Pfannen, Zwiebeln, Kartoffelscheiben und Zwiebelringen – und 100 Fragen der Kinder – so alle 30 Sekunden – Ernie, der die Fleischprodunktion angeleitet hat begibt sich nach draußen an die Plancha zu den Jungs – in der Küche verbleibe ich mit von 0 auf 100 – er Spüle – ich Herd – Theke - Bibi ohne Tina Schneekette 2, die (Fenster)Tina, Dornröschen und die Höfliche – im Vorbeigehen zwischen den Fronten  – Zehnagelexistiert nicht – gefühlt immer weg oder unsichtbar – wenn da gutaussehend – hilft uns aber nicht – bin enttäuscht – hatte mehr Gefühl für die Situation von dir erwartet – Stuart ist wie immer – mal da mal dort – aber immer gut gelaunt – sagt man dir was tust du es – tu es bitte auch ohne dass ich es dir sage – dann bist du einen Schritt weiter - draußen wirbeln Blondie,der Guterzogene und Schneekette 2 an der Plancha, die wir leider zu spät angefeuert haben – jetzt hat sie noch zu wenig Temperatur – die Höfliche bewegt sich weiter  zwischen den Fronten und schaut mal am Grill mal in –  der Küche vorbei und hilft wenn nötig – Ichschwör macht mit WanngibtsEssenund der Schneekette Kundenbetreuung und Kasse –  entwickelt sich zum Bratkartoffelkönig – deshalb heisst er auch ab sofort Bratkartoffel – Wenn ich mal aus der Küche schleiche um Essbares zu den Grillmeistern zu bringen sehe ich Dörnröschen, Tina am Fenster, Locke beim Zuschauen  
So richtig abgefeiert werden heute aber in der Tat Blondie und Schneekette 2, den ich gerne zum BurgerKing umtaufen würde und hiermit tue – Auch wir Hüttenmenschen inhalieren dann alle noch den einen oder anderen Rindfleischchip mit Allerlei Buntem Vegan und Tunke – dann geht’s ans Aufräumen – und wer ist der erste, der in die Küche marschiert? – Blondie – hinterher seine Heilsarmee – zu viel Betrieb – einige werden (un)höflich nach draußen gebeten – aber das Ergebnis spricht für sich – Klasse – sauber – hier sehe ich auch Locke mit einem Tuch beim Reinigen der Edelstahlflächen und Ichschwör beim Haare schneiden – gearbeitet hat er aber auch – ein bisschen - wir verteilen keine ersten PLÄTZE und haben kein Siegerpodest – aber ich freue mich dass von 0auf100 heute wieder richtig Gas gegeben hat – bis zum Schluss und der guterzogene Mr. Überall musste am Ende des Tages seinem schier endlosen Engagement Tribut zollen und konnte beim Auslaufen in der Küche nicht mehr glänzen, weil es da und dort wehtut und zwickt
Danke Georg für die Orga – danke Ernie und Bert für euer außergewöhnliches Engagement neben euren Jos hier noch so etwas zu leisten – Danke Kinder ihr seid auf dem Weg – aber es kommen noch viele heftigere Tage und Abende wie heute – wäre heute Sonntag gewesen – oh weh – weiter geht’s auf dem Weg nach oben – der Berg ruft – ratet mal wie viele Fotos ich heute gemacht habe – Null – dafür 13 000 Schritte – gefühlt alle in der Küche – bekloppt!






Gute Nacht Tag 3











 Dienstag, 11.08.2026

Hüttenzauber

Guten Morgen Tag 2
Es ging bis 23 Uhr – Aufräumen Note 2 - für den ersten Tag echt super – die Abendgespräche mit den Kindern sind einfach nur schön – wer jährlich liest erinnert sich vielleicht an den Zigtausend Km-Marsch von Sanu im letzten Jahr – auch dieses Jahr sind deutsche Kinder mit Eltern, die ihr Land verlassen mussten am Start – der eine weiß nicht warum – der andere erzählt von Mama und Papa, die den Osten gen Westen verließen, weil es einfach nicht mehr ging und die Hoffnung in Deutschland Fuß zu fassen groß war – schnell deutsch gelernt (das Wichtigste von Allem) und Fleiß (ach nit uwichtich) halfen dabei, dass es gut ging - (Sport)Vereine helfen dabei auch sehr – ab ins Traumland - zuerst legten sich nur drei Jungs zu uns auf die Terrasse – am Ende waren es ingesamt 9 Kids – es war angenehm – es war ein bisschen windig – es endete 5 Uhr 16 mit der aufgehenden Sonja – immer wieder ein Traum – Georg um 6 weg mim Bus – ich um 6 Uhr 6 mim Rad nach Böchingen - Weck und Laugenteilchen holen – halb sieben zurück – still ruht die Terrasse – außer dem Guterzogenen – er bestaunt die Ebene und versteht nicht, wie die anderen soo lange schlafen können – ich könnts ach gern - Um 7 Uhr 15 trällert Johanna von Koczian „Aufstehn ist schön“ – sie werden es hassen – langsames Wachwerden nach plötzlichem Erwachen – sie schälen sich aus den Schlafsäcken – die Terrassenmöbel füllen sich mit Tellern, Mülischüsseln und allem, was davon und daraus genossen wird – sie haben noch keinen Plan und machens kompliziert – besprechen wir später – vor dem Verzehr besprechen wir die Aufträge und Arbeitsplätze eines jeden Kindes – Blondie und Schneekette 2 wollen ans Essen – Bibi und Tina an die Theke, zusammen mit Dörnröschen und der Höflichen, die zuvor noch die Toiletten checken müssen – Ichschwör und Locke machen die Dachrinne sauber – zum Teil in schwindeleregender Höhe – Schneekette und WanngibstEssen räumen die Hütte auf und machen ein bisschen Ordnung – später helfen sie den Dachkannelkids – bevor das alles startet gibt’s in der Küche nach der gestrigen Theorieveranstaltung heute die PraxishalbeStunde - ich zeige, wie alle Hüttenessen zubereitet und auf die Teller gebracht werden – sie lauschen und schauen – keiner grinst dümmlich durch die Gegend – Kurdistan und Tunesien könnens aber nie ganz lassen zu nerven – un Lehrer sehen halt alles – vor allem die, die selwer kä Muschderschüler waren – also uffbasse – Koppnuss - die Jobs beginnen – heute kommen zwei Gruppen aus unserer IGS - die Finnen und das grüne Band – mit den Finnen waren Käsespätzle ausgemacht – awwer nit mit mir – un de anner is nit do – un eikaaft is ach nix – hoppla – un jetzt? – gibt’s halt unser geplantes Owendesse – Fussili mit Käsesahnesoße – un heit Owend gibt’s dann halt Pizza vum Vadder vum Ichschwör - oder doch Döner? – wir werden sehen, was Georg später aus den Kisten zaubert - der Laden brummt – einzelne Gäste kommen mit Selbstgemachtem – sie wussten nicht, dass wir die Hütte bewirten – von 0auf100 geht mit Flyern ins Tal und klebt Reklame – toll – danke – Eigeninitiative is immer gut - alle Kinder machen es prima – Stuart und die Höfliche sind als Springer unterwegs – der Zehnagel hat nen schlechten Vormittag – zuerst legt er schlechte Mukke auf – dann is ihm schlecht und er muss ruhen – gestern top heute fl.. – warten wir’s ab - ist ja erst ein halber Tag um – die Kasse klingelt weiter – Jokob Reeb gibt sich mit einer Gruppe die Ehre – ich bezahle mit Blut und einer kurzfristig verschwundenen Uhr – auf dem Weg zum Toilettenhaus ermahne ich ein Kind, das auf dem Spielplatz nicht spielt, sondern die Spielgeräte misshandelt – ich ermahne nett – er hört auf – ich geh pullern – auf em Rückweg randaliert er schon wieder mit einem Riesenstock herum – ich sage er soll aufhören – er schimpft mich Hu…sohn und wirf das Holz einfach blind durch die Gegend – mir reichts – ich geh zu ihm und will reden – er bückt sich und greift einen Stein – dann wird er halt fixiert – er tobt – ich halte und biete an ihn loszulassen, wenn er Ruhe gibt und mit zu seinen Lehrern geht – er nickt – ich lass los – er rennt weg – ich kann nicht rennen – Er wirf schon wieder große Sandsteine auf den Wanderweg – sein Betreuer kommt -ich erkläre und gehe – mit zwei blutigen Kratzern am Arm – ohne Uhr – aber merke ich erst ne Stunde später als ich nach der zeit kucken will  - hab se gfunnei – im Kampfgebiet - in der Hütte läufts auch ohne mich – langsam wieder ruhiger – weniger Gäste -  es folgt noch ein gutes Gespräch mit meinem neuen Spielplatzfreund und seinen Lehrern – dann isses gut – die Hütte verwaist – nur ganz sporadisch Gäste, die komisch sprechen (KSC Fans?), aber sehr nett sind – die VorunsHüttendienstmacher kommen vorbei, holen Vergessenes ab und geben den Kindern Tips wie man die Theke rockt wenn der Bär steppt – danke, das war hilfreich sagen die Mädels und der Guterzogene später – zwei Briocheteige gehen vor sich hin – einer mit, einer ohne Küchenwaage – mal sehen, welcher besser mundet – Ernie hat Zeit für die Uni die Tastatur zu malträtieren – ich beginne mit dem Tagebuch – Blondie geht Joggen – kommt in allen Teilen wieder zurück – ab 14.30 Uhr gähnende Leere – die Brioche gelingt – sieht gut aus – schmeckt lecker – kommt auf die Karte – die Höfliche macht einfach mal sauber – Toilettenhaus sieht gut aus – aber sie hat noch nicht genug und so wird unser Duschparadies komplett gereinigt – Applaus – Ernie spielt mit dem Guterzogenen, Bibi und Tina, Stuart (Little), Blumenhose, Schneekette 2 und Dornröschen Werwolf – ich dann auch - von 0 auf 100 schläft auf der Bank nebendran – heute bewegt er sich eher auf 60 - Die Höfliche wird ins Spiel integriert – die Dachrinnenreiniger ziehen sich ins Private zurück – ich dusche gebückt – danke Höfliche – es fließt – leider zu wenig zu tun – Philipp kommt – mit Marlene – Lehrer an der Monte – will mol gugge – schä – Chillout unterm Dach vorbei – denkste – draußen wird weiter gechillt – sie sehen nichts die Jungs – gar nichts – laufen an schmutzigen Arbeitsflächen, leeren Gläsern, Papier auf dem Boden und und und vorbei und platzieren sich draußen auf ner Garnitur – der Rest ist anders – sogar Stuart spült von alleine vor – leider ist dann wieder Arbeitspause und ich muss ihn holen um das Vorgespülte in die Maschine zu laden – wo muss ich drücken? – schlecht – nicht zugehört und gekuckt als der Angegraute erklärt hat - Maschine fertig – Stuart wieder weg – ich hol ihn zurück – ausräumen und abtrocknen bitte – danke – Dörnröschen und die Höfliche bringen den Kühlschrank auf ein neues Ordnungsniveau – Zehnagel fegt die komplette Küche durch, die vorher ausgeräumt wurde – ich wusste er kommt noch aus Versenkung - dabei haben auch vier der Bankdrücker geholfen – allerdings musste ich sie rufen – den Guterzogenen muss ich heute leider umtaufen in Mr. Überall – er arbeitet den ganzen Tag ohne Unterlass und war zusammen mit Tina auch für die Brioche zuständig, die ein Mann, seines Zeichens Bäcker und Konditor, komplett aufgekauft hat, weil sie so geil schmeckt – supergeil
Die Menschen, die zu uns kommen sind sooooo angetan von der netten und zugänglichen Art unserer Kinder – sie feiern unser Projekt und erzählen es weiter – manche fragen aber auch – „verpassen die Kinder nicht viel Stoff in der Schule?“ – wahrscheinlich Gymnasiallehrer oder -eltern – was die Kinder hier tun, indem sie bei uns abkucken und sich dann gegenseitig coachen, lernen sie einfach spielerisch und in Alltagssituationen - und im Umgang mit fremden, ständig wechselnden Erwachsenen bekommen sie die Rückmeldung, die sie besser macht – ohne Noten – is klar ne –wir sprechen aber noch nicht über alle Kinder – siehe oben – aber heute ist auch erst Tag 2 – mal sehen wie viele noch Gas geben – bisher war ja alles nur Vorprogramm – oh do kummd de Bert mit Zwängen Dudde un vier Kartons – die Kids jubeln – Döner und Pizza – Ruhe kehrt ein – e bissel kalt awwer lecker – zurück zum Vorprogramm – morgen erster Mottoabend – Burger – bis jetzt erst 20 Bestellungen – aber es ist ja Mittwoch und da haben die Ärzte zu und die Wartezimmer gehen in de Wald – mir hän uff Kummen ruff – die Kinner sin nett un unser Burger machen sicher nit fett – alla bis dann
Die Wegschauer machen die Küche – ich schreibe draußen Tagebuch und hoffe, dass es passt wenn ich gleich reinschaue – der Musik nach läufts ganz gut – Küche halbtop - Boden von Blondie  und Schneekette 2 super nass gewischt – im Spülbecken warten noch Aufgaben auf den Rest
Wir (die 10er und ich) reden nochmal über den Sinn des Projekt und zeige mich enttäuscht von der Grundeinstellung – die passt noch nicht bei den meisten
Ganz schä windich heit Owend – Blondie macht noch Stabis – dann gibt’s Tagebuch – moie Käsespätzle un Burger – freu mich
De Wind wird Neid wenicher un alle gehen in die Hitt – spiele – chille – Mussig here – noch e Brioche backe – Tagebuch schreiwe – en gude Chardonnay im Glas vum – kä Werbung bitte
Gute Nacht Tag 2













  Mittwoch, 26.08.2026 Zum Schluss  ein Dankeschön - und  ein Resümee  Als mir vor den Sommerferien beim Elternabend zu den Herausforderunge...