Donnerstag, 20.08.2026
Grenze - wir und die anderen
Tagesbericht vom 20.08.26
Heute ging es um nach dem Frühstück noch mal früh los. Wir hatten einen workshop im Paläon gebucht. Das ist ein Museum an der weltweit größten Ausgrabungsstelle zur Frühgeschichte der Menschheit. Man hate hier in den 80er Jahren Speere gefunden, die 300 000 Jahre alt waren.
Bis dahin hatte man angenommen, dass erst viel später die Menschen Wurfwaffen hatten. Alle Geschichtsbücher mussten so umgeschrieben werden, weil man anhand der Speere und weiteren Funde mehr Wissen über die damalige Jagd bekam. Nicht wie vermittelt, jagte nur Männer, sondern auch Frauen. Es wurde nach Eignung, nicht nach Geschlecht ausgewählt. Auch Mäner sammelten Beeren und Kräuter. Uns wurde gezeigt, wie man Feuer machte und mit scharfen Feuersteinen Leder schnitt. Wir durften es selbst ausprobieren.
Danach ging es nach draußen und konnten erleben, wie man mit einem Speer einen Hirschen erlegen könnte. Das war ganz schön schwierig, den Speer zu werfen und auch den Hirsch zu treffen. Er blieb aber geduldig stehen .
Anschließend konnten wir mit einer Wurfschleuder erfahren, wie technisch schlau die Menschen damals waren. Mithilfe eines kleinen Stockes wurde ein Pfeil derart unkompliziert beschleunigt, dass er über 100 Meter flog. Zum Glück müssen wir nicht mehr jagen …
Am Nachmittag gabs Spagetti mit Pesto und wir machten uns an die ersten Auswertung. Wir schrieben uns gegenseitig Komplimente und überlegten, was wir alles gelernt haben. Heute machen wir einen Abschluss mit den Zeitzeugen beim Griechen und abends wollen wir nochmals zusammen einen Film schauen.

















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