Sonntag, 16.08.2026
Grenze - wir und die anderen
Tagesbericht, Sonntag, den 16.8.2026
Sonntags gibt es morgens in der Jugendherberge ein besonderes Frühstück. Mit Ei und allem drum und dran, schon früh waren wir dort. Heute war es besonders voll. Wir liefen zu Fuß zum Potsdamer Platz. In den zwanziger Jahren größter Dreh- und Angelpunkt in Europa , Verbindungachse zwischen Ost und West.
Dann im kalten Krieg völlig abgeriegelt, nach der Mauerfall ein begehrter Raum, dessen Verwendung
zu vielen Diskussion führte. Sony Center, DB, Tower, Hotels, Gastronomie und Tourismus haben das Gebiet zurückerobert, man merkt nur noch an den alten Bildern, wie es früher mal war. Direkt neben der amerikanischen Botschaft, ist das Holocaust-Denkmal. Von außen eher strukturiert und übersichtlich gestaltet merkt man erst, wenn man reingeht, wie Überblick und Strukturen sich verlieren. Der Boden ist wird sehr tief im inneren. Bewusst wurde keine große Symbolik verwendet. Irgendwie wirken die Stellen auf uns wie schwarze Särge. Ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte ist die Ermordung der 6 Millionen Juden im dritten Reich. Diese Erinnerung darf hier - in der politischen Hauptstadt - nicht fehlen. Dann ging es mit der S-Bahn zum Olympiastadion, das hatten wir eine Führung gebucht und waren total überrascht, wie viele Details und hier gezeigt wurden. Alle waren erstaunt, wie groß alles hier ist. In den Umkleideräumen konnten wir auf den Stühlen sitzen, in denen berühmte Fußballer waren. Anschließend ging es ins Spionagemuseum am Leipziger Platz. Heute Abend werden wir noch Berlin von oben sehen.
Nachtrag zu gestern: so viel haben wir gelacht. Eine Truppe von vier Schauspielern brachte adhoc, auf Zuruf ein Stück auf die Bühne. Bewundernswert, diese Kunst des Improtheaters beherrschen „die Gorillas“ vom Ratibour Theater unwahrscheinlich gut. Ein Vampir als Moderator, Zugbegleiter mit Leguantiks, Lehrer, Schüler und Eltern … wunderbar. Alles können wir gut gebrauchen für unser Theaterstück am Donnerstag. Schon hier bereiten wir Witze zur DDR vor, die wir aufnehmen und per Video einspielen werden. Das wird lustig. Nach dem Theater waren wir noch ein Mega-Eis essen und sind dann zur East-Side Gallery. Zurück in der Juhe wartete Buddy, ein paar gingen noch mit Gassi. Sehr, sehr müde ging es dann nach Mitternacht ins Bett. Unsere Inputrate war wieder mal sehr hoch, aber alle sind glücklich.
Bilder heute So, 16.8.
Nachtrag zu gestern: so viel haben wir gelacht. Eine Truppe von vier Schauspielern brachte adhoc, auf Zuruf ein Stück auf die Bühne. Bewundernswert, diese Kunst des Improtheaters beherrschen „die Gorillas“ vom Ratibour Theater unwahrscheinlich gut. Ein Vampir als Moderator, Zugbegleiter mit Leguantiks, Lehrer, Schüler und Eltern … wunderbar. Alles können wir gut gebrauchen für unser Theaterstück am Donnerstag. Schon hier bereiten wir Witze zur DDR vor, die wir aufnehmen und per Video einspielen werden. Das wird lustig. Nach dem Theater waren wir noch ein Mega-Eis essen und sind dann zur East-Side Gallery. Zurück in der Juhe wartete Buddy, ein paar gingen noch mit Gassi. Sehr, sehr müde ging es dann nach Mitternacht ins Bett. Unsere Inputrate war wieder mal sehr hoch, aber alle sind glücklich. Bilder heute So, 16.8.
Gruppenbild East Side Gallery
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