Donnerstag, 13.08.2026
Mit dem Rucksack durch die Pfalz
Tag 4 startete mit einem großen Dankeschön in Maikammer. Wir verabschiedeten uns vom Sängerheim nicht nur mit vollen Bäuchen, sondern auch mit dem Gefühl, wirklich willkommen gewesen zu sein. Für die herzliche Gastfreundschaft, die Getränkespenden und die extra besorgten Landjäger sagen wir von Herzen Danke.
Kaum waren wir wieder auf dem Weg, zeigte sich, was unsere Gruppe wirklich ausmacht. Als ein verletzter Mitschüler sein Gepäck kaum noch tragen konnte, wurde nicht lange geredet. Hier verschwand eine Trinkflasche, da ein Schlafsack, irgendwo noch ein Pulli– und plötzlich war aus „dein Problem“ ein gemeinsames geworden. Teamgeist deluxe. Leider reichte es trotzdem nicht. Die Verletzung war zu stark, und er musste von seinem Vater abgeholt werden. Das saß. Umso größer ist die Hoffnung, dass er bald wieder zu uns stoßen kann.
Mitten in all dem sorgte unsere kleine Pippi Langstrumpf immer wieder für gute Laune. Sie macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt… aber genau das bringt Leben in die Gruppe. Zwischen Quasselstrippen-Momenten und echtem Zuhören macht sie jeden Tag kleine Schritte nach vorn. Dann kam dieser eine Satz auf dem Weinsteig, der alles kurz still werden ließ: „Ich bekomme gerade richtige Heimatgefühle“, sagte eine Schülerin. Die Antwort kam prompt: „Jetzt merkt man erst, wie sehr man mit zu Hause verbunden ist.“ Genau deshalb gibt es diese Herausforderung an unserer Schule. Nicht nur wegen der sportlichen Leistung, sondern wegen genau solcher Erkenntnisse. In Frankweiler wurden wir anschließend mit offenen Armen empfangen. Sebastian und der TuS Frankweiler sorgten dafür, dass es uns an nichts fehlte. Getränke, Schnitzel mit Pommes… nach so einem Tag ein Fest. Erst feuerten wir den TuS beim Pokalspiel an, danach wurde selbst gekickt. Es wurde gelacht, gegrätscht und gejubelt. Patricks Fallrückzieher sorgte für einen kurzen Schreckmoment. Zum Glück blieb es bei Nasenbluten bei einem Spieler der Jungenmannschaft. Beim Stand von 3 zu 1 für die Jungen ging dann auch noch das Flutlicht aus. Spiel vorbei. Manche behaupten bis heute, das Flutlicht hatte einfach Mitleid.
Am Ende dieses Tages blieb vor allem eins: das Gefühl, dass genau diese Mischung zählt: Zusammenhalt, Heimat und Menschen, die uns unterwegs auffangen. Nicht die Kilometer machen diesen Tag besonders, sondern die Geschichten, die wir gemeinsam erleben.
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