Mittwoch, 12.08.2026
Mein Dorf wird igelfreundlich
Tag 3, 12.08.2026
Der Treffpunkt am Naturfreundehaus bzw. Lebenskreis liegt früh im Schatten. Langsam trudeln drei aus der Gruppe ein, drei sind krankgemeldet. So schnell hat sich die Gruppe halbiert. Wir hoffen, dass sie alle schnell wieder auf den Beinen sind und uns unterstützen können.
Wir besprechen kurz, wie es uns mit der Herausforderung bisher ergangen ist. Die Zufriedenheit ist groß, auch, weil wir flexibel auf die jeweilige Tagessituation eingehen können. Das ist nicht für jeden einfach zu handhaben, aber es wird.
Meinen Wunsch, selbst über Lösungen nachzudenken, wenn ein Problem auftaucht, muss ich loswerden und ich habe den Eindruck, das wird auch gut verstanden. Wir legen eine Materialliste, an, damit wir unser Hinweisschild etwas bunter machen können und für andere Eventualitäten gerüstet sind. Außerdem klären wir, wer Werkzeug mitbringen kann.
Die verbliebene Gruppe aus Jaris, Alena und Remi macht sich auf den Weg, um BürgerInnen für die Idee der Tore durch die Gärten zu gewinnen.
Ich bleibe am Treffpunkt und schreibe.
Eine Jubilarin feiert im Naturfreundehaus ihren 80sten Geburtstag. Man kennt sich; ich gratuliere.
Im Gespräch mit einem Gast wird Interesse am Igeltor geweckt. Noch eine Adresse, bei der wir schauen können, was an Igeltor umsetzbar gemacht werden kann.
Meine Kinder kommen und machen Trinkpause. Sie haben gleich einen Verbesserungsvorschlag: Da viele Menschen nicht öffnen, gehen sie davon aus, dass sie arbeiten. Sie wollen daher abends eine Werbeaktion machen - später Nachmittag von 16 bis 18 Uhr. Und die Flyer sollen in den Briefkasten gesteckt werden, damit die Leute sich melden können.
Auf gehts zur nächsten Runde.
Im Kühlschrank wartet die Melone auf den verzehr.
Mit Frau Dr. Würtz telefoniert und über mögliche fachdidaktische Unterstützung nachgedacht. Sie wird Post erhalten. Universitäre Unterstützung für die Igel und in der Schule ist bestimmt gut.
Die Kinder machen Pause und einen neuen Anlauf in eine andere Richtung.
Die Melone bleibt im Kühlschrank. Lieber machen wir früher Feierabend.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen